Lily Potter

Geburtsname
Lily Evans
Geboren
30. Januar 1960
Haus in Hogwarts
Gryffindor
Ehemann
James Potter
Sohn
Harry Potter

Der Tod von Lily Potter – ausführlich erklärt

Datum
31. Oktober 1981
Ort
Godric’s Hollow
Getötet von
Lord Voldemort
Todesursache
Todesfluch nach ihrem freiwilligen Opfer

Wer war Lily Potter?

Lily Evans war eine muggelstämmige Hexe mit besonderem Talent für Zaubertränke. In Hogwarts gehörte sie zu Gryffindor. Ihre frühe Freundschaft mit Severus Snape zerbrach, als dessen Interesse an den Dunklen Künsten und seine Nähe zu späteren Todessern immer deutlicher wurden.

Später heiratete Lily James Potter. Beide schlossen sich dem ersten Orden des Phönix an und kämpften gegen Voldemort. Ihr Sohn Harry wurde am 31. Juli 1980 geboren.

Die Prophezeiung und der Verrat

Voldemort erfuhr von einem Teil der Prophezeiung über ein Kind, das die Macht besitzen könnte, ihn zu besiegen. Er entschied, dass damit Harry gemeint sei. Die Potters versteckten sich daraufhin unter dem Fidelius-Zauber in Godric’s Hollow.

Peter Pettigrew war ihr Geheimniswahrer und verriet den Aufenthaltsort an Voldemort. Am Abend des 31. Oktober 1981 drang Voldemort in das Haus ein und tötete zuerst James.

Der Tod von Lily Potter

Voldemort gab Lily die Möglichkeit, zur Seite zu treten. Sie weigerte sich wiederholt und stellte sich schützend vor Harry. Weil sie bewusst die Wahl traf, für ihren Sohn zu sterben, entstand eine alte Form von Schutzmagie.

Voldemort tötete Lily mit Avada Kedavra. Als er anschließend denselben Fluch gegen Harry richtete, prallte er zurück. Voldemort verlor seinen Körper, während Harry überlebte.

Warum war ihr Opfer so wichtig?

Lilys Schutz lebte in Harrys Blut weiter. Er bewahrte ihn nicht vor jeder Gefahr, beeinflusste aber zentrale Ereignisse der gesamten Geschichte – von Voldemorts erstem Sturz bis zu Harrys späterem Überleben im Verbotenen Wald.

Ihr Tod steht für eine freiwillige, selbstlose Entscheidung, deren Wirkung Voldemort nie verstand. Seine Unfähigkeit, Liebe als reale Form von Macht zu begreifen, wurde zu einer seiner größten Schwächen.